Was ich an Island so mochte, war die Weite der Landschaft und die Unberührtheit. Das ist ein Land für Abenteurer, für Outdoor-Freaks…..und das nicht nur in der Sommerzeit. Eine Island-Reise im Winter hat immer etwas Unberechenbares, weil Schneestürme oder heftiger Niederschlag die ganze Szenerie und damit auch das Weiterkommen behindern können. So war ein geplanter Ausflug auf ein Gletscherfeld wegen des Eissturmes nicht möglich.
Die Isländer – gewöhnt an raues Wetter – haben kein Problem damit das Auto oder auch einen ganzen Autobus einfach zu wenden und zu sagen „Sorry, geht heute nicht.“ Kein einziger Fahrgast dieser tollen Exkursion hat sich beschwert. Alle waren irgendwie angetan von dieser Szenerie. Ich hatte das Glück im Bus in der ersten Reihe zu sitzen und einen schönen Blick auf das Geschehen zu bekommen. Angst vor Schnee- und Eisfahrbahn haben die Chauffeure übrigens auch nicht. Der Busfahrer hatte eine gesunde Einstellung zur Geschwindigkeit……und gab Gas.
Wer alleine nach Island reist, sollte sich Reykjavik Excursions anvertrauen, denn die bieten sehr feine Ganz- und Halbtagestouren an. Und in aller Regel geht es dabei sehr lustig zu. Meine Wintergruppe war jedenfalls erheiternd…der Chauffeur aber noch mehr.
Reisetipp:
Island ist in den Sommermonaten mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Sogar ganz im gegenteil: wer nicht früh genug bucht, bekommt einfach nichts mehr. Als Alternative bietet sich eine Winterreise an – oder wer nur kurz hier stoppen will – kann das auf dem Weg in die USA machen. Iceland Air bietet Stopovers für Flüge zwischen Europa und der Ostküste Kanadas an.
Reiseveranstalter FTI arbietet mit der Airline zusammen